Rhöndorf, 19.12.2025
Abschied nach 25 Jahren – Danke Stefan Gramen!
Einrichtungsleitung im Haus Rheinfrieden geht in den wohlverdienten Ruhestand
Nach 25 Jahren engagierter Tätigkeit innerhalb der Josefs-Gesellschaft verabschieden wir Stefan Gramen, Einrichtungsleitung im Haus Rheinfrieden, in den wohlverdienten Ruhestand.
Ein Abschied, der Dankbarkeit, Respekt und auch ein wenig Wehmut mit sich bringt – denn mit Stefan Gramen geht nicht nur eine Führungskraft, sondern ein echter Teamplayer mit Herz, Humor und Haltung.
Foto: Mika Volkmann
Ein Vierteljahrhundert im Dienst der Menschen
Stefan Gramen war von Januar 2001 bis Dezember 2019 Referent für Rehabilitation in der JG-Zentrale in Köln – und weit mehr als das. Als Ombudsmann, engagierter Begleiter von Klientinnen und Klienten vor Ort sowie leidenschaftlicher Mitgestalter der Beiratsarbeit hat er Verantwortung gelebt und Nähe geschaffen.
Wo immer es brannte, war Stefan Gramen zur Stelle: als interimistischer Geschäftsführer im Conrad-von-Wendt-Haus in Dahn, im Antoniushaus in Hochheim und im Anna-Roles-Haus in Köln Porz, noch lange bevor aus dem Anna-Roles-Haus die JOVITA Rheinland gGmbH hervorgegangen ist. Nicht ohne Augenzwinkern wurde er deshalb der „Feuerwehrmann der JG“ genannt – passenderweise mit der telefonischen Durchwahl 112.
Haus Rheinfrieden – Führung in herausfordernden Zeiten
Von Dezember 2019 bis Dezember 2025 übernahm Stefan Gramen die Einrichtungsleitung im Haus Rheinfrieden. Nach nur drei Monaten Einarbeitung stellte die Pandemie alles auf den Kopf. Doch auch hier zeigte sich, was ihn ausmacht: Ruhe, Überblick und Zusammenhalt.
In der Pandemie entstanden dann erste Anknüpfungspunkte zur JOVITA Rheinland: Das Haus Rheinfrieden nähte Masken und übernahm zeitweise die Essensversorgung für das City Inklusive Troisdorf und das Anna-Roles-Haus – gelebte Solidarität, die weit über das eigene Haus hinausreichte.
Verabschiedung und Rückblick
Am Freitag, den 19. Dezember, fand in der Cafeteria des Hauses Rheinfrieden die offizielle Verabschiedung statt – in genau dem Rahmen, der zu Stefan Gramen passt: herzlich, persönlich und in guter Gemeinschaft.
Zahlreiche Mitarbeitende, Kolleginnen und Kollegen sowie Weggefährten aus der JG-Zentrale waren gekommen, um gemeinsam zurückzublicken, Danke zu sagen und Erinnerungen zu teilen.
Dr. Thomas Pruisken und Matthias Reichstein richteten persönliche und wertschätzende Worte an Stefan Gramen und würdigten insbesondere sein Engagement in den vergangenen Jahren im Haus Rheinfrieden.
Besonders in Erinnerung bleiben wird die Rede der Mitarbeitendenvertretung, stellvertretend gehalten durch Tobias Grändorf. Mit viel Humor und spürbarer Verbundenheit wurde Stefan Gramens Zeit im Haus Rheinfrieden in einer bildhaften Basketball-Metapher lebendig. Stellvertretend für vieles, was ihn auszeichnete, hieß es darin:
„Anstatt selbst zu Punkten, war es Ihnen zunächst viel wichtiger, Ihre Teamkameraden glänzen zu lassen. Und ja, wie es sich für einen echten Pointguard gehört, unterstützten Sie die […] Spieler auf dem Feld, wann immer es nötig war. Ein echter Teamplayer eben.“
Teamplayer, Möglichmacher, Mensch
Stefan Gramen war stets einer, der andere glänzen ließ, der zuhörte, vermittelte und unterstützte. Einer, der für jeden Spaß zu haben war – ob bei der Kappensitzung der Ziepches Jecke, bei der er mit tänzerischem Einsatz sogar eine Ehrenmedaille erhielt, oder im Arbeitsalltag, wenn es darum ging, gemeinsam Lösungen zu finden.
Und ja: Selbst in einer seiner letzten Amtshandlung bewies er Humor und Zeitgeist – mit einem Social-Media-Reel, das sinnbildlich für seine Haltung steht: nahbar, offen und immer mittendrin.
Wir sagen DANKE: Für Verlässlichkeit, für Menschlichkeit, für ein offenes Ohr und einen respektvollen Umgang – über all die Jahre hinweg.
Um noch einmal die Worte aus der Rede der Mitarbeitendenvertretung aufzugreifen: Abschied heißt nicht nur Lebewohl. Abschied heißt auch Auf Wiedersehen. Mit vielen guten Erinnerungen, einem festen Platz im Herzen des Hauses Rheinfrieden und den besten Wünschen für einen neuen Lebensabschnitt – mit Radtouren, guten Büchern, Reisen und sicher auch dem ein oder anderen Basketballspiel.
Kontakt
Alina Bevers
Stabsstelle Unternehmenskommunikation und Personalentwicklung
JOVITA Rheinland gGmbH
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