In Köln-Rath realisieren wir ein neues Wohnprojekt für erwachsene Menschen mit geistigen, psychischen, körperlichen oder mehrfachen Behinderungen.
Im Bestandsgebäude der neuen Rather WG leben derzeit sechs Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen in einer nicht-barrierefreien Wohngemeinschaft. Dieses Gebäude wird vollständig modernisiert und barrierefrei umgestaltet. Gleichzeitig entsteht ein Anbau mit weiteren sechs Wohneinheiten (Baubeginn 2025).
So schaffen wir in drei Wohngemeinschaften insgesamt 12 Plätze für erwachsene Menschen mit geistigen, psychischen, körperlichen oder mehrfachen Behinderungen. Jede WG verfügt über einen Gemeinschaftsraum mit Küche und Abstellmöglichkeiten.
Das Grundstück ist überaus verkehrsgünstig gelegen. Eine Straßenbahnhaltestelle der Linie 9 ist fußläufig lediglich 120 Meter entfernt. Sämtliche Nahversorgungsangebote, Fach- und Allgemeinmediziner sowie kulturelle Angebote sind durch die zentrale Lage sowohl mit dem ÖPNV als auch über Fuß- und Radwege erreichbar.
Durch das Projekt wird für Menschen mit Behinderungen bezahlbarer Wohnraum in zentraler Lage geschaffen. Ein integrierter Service-Stützpunkt ermöglicht den dort lebenden Menschen die Inanspruchnahme fakultativer Dienstleistungen entsprechend ihres individuellen behinderungsbedingten Bedarfs.
Dabei sind die Vertragsverhältnisse des Mietvertrages, des Betreuungs- und des Pflegevertrages voneinander unabhängig, sodass für die im Objekt wohnenden Menschen mit Unterstützungsbedarf Wunsch- und Wahlfreiheit der Leistungsinanspruchnahme besteht.
Wir ermöglichen so Selbstbestimmung und Teilhabe im Sinne inklusiver Partizipation am gesellschaftlichen Leben mitten in Köln.
Bauherrin ist die Josefs-Gesellschaft gAG, betrieben wird das Angebot durch die JOVITA Rheinland gGmbH, die in Köln und Umgebung vielfältige Wohn- und Unterstützungsangebote für rund 350 Menschen bereitstellt.
Die Sozialstiftung NRW unterstützt das Projekt und trägt so entscheidend dazu bei, dass moderner, barrierefreier Wohnraum für Menschen mit Behinderung in zentraler Lage entstehen kann. Dank dieser Förderung wird ein Ort geschaffen, an dem Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Teilhabe täglich gelebt werden.