JOVITA Rheinland

Menschen mit Behinderung aus der Ukraine im Anna-Roles-Haus angekommen

JOVITA Rheinland nimmt Geflüchtete auf

 

110 Menschen mit Behinderung sind durch die Caritas Polen und die CBP aus der Ukraine nach Brilon geflohen. Nach einer 2-tägigen Reise wurden die Menschen in verschiedene Einrichtungen in NRW und Niedersachsen vermittelt. In Brilon nahmen Dr. Thomas Pruisken und Matthis Reichstein, Geschäftsführer der JOVITA-Rheinland gGmbH gemeinsam mit Frau Anna Kolbe, Regionalleitung Köln, sechs Frauen mit geistiger Behinderung im Alter von 28-35 Jahren und ihre Betreuerinnen mit nach Köln-Porz ins Anna-Roles-Haus. Hier wohnen die Frauen nun in einer neuen Doppelhaushälfte, die durch die Josefs-Gesellschaft ausgestattet wurde. Ursprünglich war dies als Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung vorgesehen. Hier erhalten sie nun einen Wohnraum, Alltagsassistenz und eine Tagesstruktur sowie medizinische
Versorgung und psychologische Begleitung. Zudem wird die JOVITA Rheinland sie bei der Beantragung des Asylstatus unterstützen, allerdings sind zurzeit online keine Termine mehr zu erhalten, so dass der weitere Verlauf noch unklar ist. Zudem ist auch noch nicht geklärt, wer die Kosten für die Unterbringung und die anfallenden Leistungen durch die JOVITA Rheinland trägt.

 

Vor ihrer Reise nach Deutschland verbrachten sie fünf Tage im Keller ihrer Einrichtung in Kiew, bevor sie fliehen konnten. Bepackt mit einer Reisetasche flohen sie nur mit dem Nötigsten. Gemeinsam mit dem Josefs-Gesellschaft e.V, wurde direkte Unterstützung geleistet, indem Geld gespendet wurde, damit die Frauen sich erst einmal selbst mit dem Wichtigsten ausstatten konnten. Eine kleine Shopping Tour in Köln.

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