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Sommerfest der Villa Gauhe: Neubau und neue Ideen

Das erste Sommerfest der Villa Gauhe unter der Trägerschaft der Josefs-Gesellschaft überraschte auch gleich mit einigen Neuerungen.

 

Eitorf - (den) „In der Villa Gauhe wird viel gefeiert und in der Josefs-Gesellschaft auch“, stellte Theodor-Michael Lucas, Vorstandssprecher der Josefs-Gesellschaft, fest. Das erste Sommerfest der Villa Gauhe unter Trägerschaft der Josefs-Gesellschaft überraschte auch gleich mit einigen Neuerungen.

 

Zu Beginn feierten Pfarrerin Anne Petsch und Pater Zbigniew Kopiniak mit den Villa-Bewohnern, deren Angehörigen und Freunden einen ökumenischen Gottesdienst in St. Patricius. Eine bemerkenswert gelungene Änderung des Programms, kam doch der Gesang des Chors der Villa Gauhe unter Leitung von Willi Fichtel und der Joyfull Voices unter Leitung von Brigitte Wardenbach in dem Kirchenraum viel besser zur Geltung als bei Tellerklappern und Kaffeegesprächen im Park der Villa, ganz zu schweigen von der besseren Konzentration auf den Gottesdienst.

 

Die Theatergruppe der Villa Gauhe führte nach nur zwei Proben ihr neues Stück „Stuhlgang“ auf.

 

Zurück im Park der Villa fiel gleich die nächste Neuerung auf: eine große Bühne, auf der die „Rolling Bones“ fröhlich verschmitzt ihr vielseitiges Repertoire präsentierten. „Freude schöner Götterfunken“ beherrschte die inklusive Gruppe ebenso wie Filmmusik der 1930er Jahre oder modernen Pop und Rock.

 

Auch einige Eitorfer Akteure präsentierten sich auf der Bühne. Die Theatergruppe der Villa Gauhe führte nach nur zwei Proben ihr neues Stück „Stuhlgang“ auf. Im Mittelpunkt der Aufführung standen die beiden selbst kreierten Stühle, mit denen sich die Bewohner der Villa Gauhe am diesjährigen Lebenshilfe-Wettbewerb beteiligt hatten.

 

Weitere Kunstwerke der Kreativ-Gruppe konnten in der Villa besichtigt werden. Theodor-Michael Lucas und Einrichtungsleiter Ronald Maurer freuten sich, dass der Übergang von der CBT zur Josefs-Gesellschaft so problemlos und professionell vonstatten ging. Es sei kaum bemerkt worden, dass sich etwas geändert habe. Und doch habe sich schon einiges getan: Unter anderem seien die Küchen renoviert und die Pflegebäder behindertengerecht neugestaltet worden, ein neues Fahrzeug steht zur Verfügung und im „Freizeithaus“ wurden eine Tagesbetreuung für die Bewohner, die nicht mehr arbeiten gehen, und ein Snoezelraum eingerichtet. „Wir wollen in der Villa unser Know-How einbringen und demnächst kümmern wir uns auch darum, dass wir ein neues Haus bekommen“, versprach Lucas. Den schönen Park werden die Bewohner dann allerdings sicher vermissen.

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